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Windpark

Windräder: Ja oder Nein?
Dieses Thema polarisiert. Die einen empfinden Windräder als nützlich und ästhetisch, während andere empfinden, sie verschandeln die Landschaft und sind überflüssig.

Wir erhielten den Auftrag, einen Film über den Bau eines Windparks mit Hilfe einer Drohne zu produzieren – eine anspruchsvolle Aufgabe, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Drohne in einer Höhe von dreihundert Metern fliegen muss. Gab es die Möglichkeit, dies erfolgreich umzusetzen, und würde der Akku ausreichend Energie für die Landung aus dieser beträchtlichen Höhe bereitstellen? Nach intensiven Absprachen trafen sich der Drohnenpilot und der Kameramann im Tower eines Verkehrslandeplatzes, um den geplanten Testflug zu besprechen. Hier erhielten wir die Genehmigung für den Flug in dieser Höhe. Das war großartig – alles war perfekt, und es vermittelte ein völlig neues Gefühl.

Nachdem die Ausnahmegenehmigung vorlag, starteten wir unsere Dreharbeiten in Mohlis in der Nähe von Schmölln/Thüringen. Über mehrere Tage hinweg waren wir am Drehort aktiv. Ein besonderes Highlight war die Montage des Maschinenhauses. Dieser Schritt wird metaphorisch als „Hochzeit“ bezeichnet, weil dabei die eigentliche Antriebseinheit, die das Drehen der Rotorblätter steuert und die erzeugte Energie in elektrische Energie umwandelt, mit dem Turm des Windrades verbunden wird.
Die Befestigung der Propeller wurde in achtfacher Geschwindigkeit wiedergegeben. Um Schwingungen zu vermeiden, musste das Bauteil äußerst langsam nach oben gezogen werden.

Zum Tagesabschluss genossen wir unsere Vesper bei herrlichem Sonnenuntergang. *)

Die Dreharbeiten fanden im Juli/August 2019 statt.